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Durch einen guten Vorbeugenden Brandschutz und entsprechende Brandschutzaufklärung kann davon ausgegangen werden, dass mehr Menschenleben und Sachwerte bewahrt werden können, als durch alle Einsatzleistungen und Bemühungen im Ernstfall zusammen."  Zitat: Simon Schmeisser- These "VB-ein Weg aus der Feuerwehrkrise" Zeitschrift Feuerwehr

Wenngleich jedes Jahr bis zu 400 Menschen bei Bränden getötet und tausende verletzt werden, spielt dieSimon SchmeisserSimon Schmeisser Brandschutzaufklärung nur eine untergeordnete Rolle in Deutschland. So gibt es für die Bevölkerung kaum Informations- und Aktionsangebote, bei denen sie sich über den Brandschutz im Haushalt informieren kann. Doch nicht nur die Brandschutzaufklärung ist in Deutschland mangelhaft, sondern auch die Selbsthilfefähigkeit im Rahmen des Katastrophenschutzes. So ist heute kaum ein Haushalt auf Stromausfälle, Unwetter oder andere Ereignisse vorbereitet. Diese Lücke will die Beratungsstelle Brandverhütung und Katastrophenschutz Heidelberg/ Rhein-Neckar schließen. Mit unseren Aktionen versuchen wir die Bevölkerung über mögliche Gefahren und Schutzmaßnahmen zu informieren. Leider ist die deutsche Sicherheitsarchitektur weitgehend nur auf die Abwendung einer konkreten Gefahr ausgerichtet, nicht aber auf deren Vorbeugung. Wir halten dieses für einen großen Fehler, da man durch die Vorbeugung viele Unglücke, Opfer und Schäden vermeiden könnte.

 

Leitender Brandschutzbeauftragter/ Feuerwehrmann

Aktuelle Meldungen der Beratungsstelle Brandverhütung und Katastrophenschutz Heidelberg/Rhein-Neckar:

Vormerken! 13.09.2019 Rauchmeldertag

rescEU: Verbessertes Katastrophenschutz-System der EU tritt in Kraft

Veröffentlicht am 09.04.2019

Der europäische Katastrophenschutz wird verstärkt. Das von der Kommission vorgeschlagene System für Schutz und Prävention vor Katastrophen, das so genannte rescEU, ist heute (Donnerstag) in Kraft getreten. Die EU kann dadurch ihre Kapazitäten für die Katastrophenabwehr besser bündeln.

„Mit rescEU haben wir Worte in die Tat umgesetzt. Wir haben den Bürgern ein praktisches Instrument an die Hand gegeben, das in Zukunft Tausende von Menschenleben retten kann“, sagte der für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement zuständige Kommissar Christos Stylianides.

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Brandschutztipps: Vermeidung von Flächen- und Waldbränden

Veröffentlicht am 14.02.2019
  • Unterlassen Sie sämtliche Aktivitäten, die den Ausbruch von Bränden begünstigen können.
  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern (z.B. Grillfeuer oder Lagerfeuer) und richten Sie sich nach den ggf. behördlich erlassenen Verboten zum Betreten von Wäldern!
  • Rauchen Sie auf keinen Fall im Wald und werfen Sie keine Zigarettenreste fort! Dies gilt selbstverständlich auch bei Autofahrten.
  • Vermeiden Sie den Einsatz von Fahrzeugen und Maschinen – Funkenschlag oder erhitze Bauteile können Brände entzünden!
  • Parken Sie auch nicht mit dem Fahrzeug über entzündlichem Untergrund! Der Katalysator eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen! Benutzen Sie daher nur ausgewiesene Parkflächen.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort unter Notruf 112!
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote!
  • Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung (Austreten, Abdecken mit Sand oder Erde, Löschen mit Wasser oder Feuerlöschern). Tun Sie dies allerdings nur dann, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen!
  • Sollten Sie vor einem Feuer fliehen müssen, so bewegen Sie sich gegen die Windrichtung! Der Schutz von Menschen geht vor dem Schutz von Sachwerten! Zögern Sie also nicht, sich und andere in Sicherheit zu bringen, um Wertgegenstände zu bewahren.

Weiterbildung zu Rauchwarnmeldern von Simon Schmeisser

Veröffentlicht am 28.12.2014

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